Besuch der Papierfabrik UPM Hürth (ehemals Rheinpapier)

Wir, die Auszubildenden im Hause Weiss, haben am 30. September einen Ausflug zur Papierfabrik UPM in Hürth unternommen. Nach einer angenehmen Busfahrt wurden wir herzlich von Herrn Hauten am Eingang der Fabrik empfangen. Anschließend führte er uns  in einen Konferenzraum, und zeigte uns eine sehr interessante Präsentation über das Unternehmen, die Entstehung und die Geschichte sowie die Hauptaufgaben und Ziele. Des Weiteren ging es um die Maschinen und deren Technik, die schon in der Präsentation anhand der Zahlen sehr beeindruckend wirkten.

Nach einem kleinen Mittagssnack begann der Rundgang mit Herrn Kutvonen und Herrn Hauten. Aus Sicherheitsgründen musste jeder von uns eine Warnweste tragen und zur Verständigung in den lauten Hallen bekamen wir entsprechende Kopfhörer über die wir Herrn Kutvonen während dem Rundgang verstehen konnten. Ausgestattet mit sämtlichem Equipment ging es auch schon los mit der ersten Station im Werk, die für die Anlieferung und Weiterverarbeitung des Rohstoffs Altpapier zuständig ist, mit dem ausschließlich produziert wird. Uns wurde gezeigt, in welcher Form das Altpapier ankommt und wie es in den Produktionsprozess gelangt. Weiter ging es mit der Besichtigung der Sortieranlage, in der alle Fremdstoffe aus dem Altpapier aussortiert werden. Im nächsten Schritt wurde uns gezeigt wie im „De-inker“ die Druckfarbe aus dem Altpapier gelöst wird, um einen brauchbaren Papierbrei für die Weiterverarbeitung zu erhalten. Nun folgte das Herzstück der Anlage, eine Maschine, die aus dem Papierbrei eine Papierbahn formt und auf eine Rolle aufwickelt die am Ende rund 90 Tonnen schwer ist und eine Breite von über 8 m hat. Aus dieser einen großen Rolle werden im nächsten Schritt kleinere Papierrollen in kundenspezifischer Größe zugeschnitten und vollautomatisiert verpackt. Erstaunlich ist, dass für die Steuerung des Hauptbereiches nicht mehr als 14 Personen benötigt werden.
Nachdem zum Schluss das Lager besichtigt wurde, setzten wir uns noch einmal  zusammen, um offen gebliebene Fragen und Unklarheiten klären zu können.

Alles in allem war es ein sehr interessanter und lehrreicher Tag an dem wir viel über einen unserer Rohstofflieferanten erfahren haben. Ich denke wir haben alle an diesem Tag sehr viel Spaß gehabt und einiges gelernt.

(Bericht von Nicolai Mathar, ehemaliger Auszubildender zum Fachinformatiker f. Systemintegration)

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