Bericht zum Drachenbootrennen 2014

 

„Ready… Attention… Go!“

Trotz anfänglicher Skepsis, als bunt zusammengewürfelte Truppe gegen die erfahrenen Ruderfreunde aus der Region zu versagen, hätte der Tag am Rursee für das Team von Weiss  (die Moderatorin hatte ihre Freude an unserem Team..) kaum besser verlaufen können. Während das erste Rennen mit Anfängerschwierigkeiten der meisten unserer Truppe haderte, lief das nächste Rennen top! Superschnell waren wir unterwegs.

Voller Elan – immerhin traten wir gegen die späteren Sieger an – ging es in die nächste Runde. Geschlossen ging es zum Steg um uns in der bestmöglichen Angriffsformation aufzustellen. Besonders beeindruckend ist dabei, dass die alle , die bei diesem Drachenbootrennen dabei waren ,teils zum ersten Mal, sofort in das Team der kaufmännische und technische Angestellten, sowie der „alten“ Azubis intrigiert wurden.

 

„Weiss macht den Unterschied!“

So wirkten wir – auch dank unserer Schlachtrufe – wie eine Einheit und verstanden uns sowohl an Land, als auch auf dem Wasser blind.

Schließlich paddelten wir als erstes Boot durch die Ziellinie und wir waren uns einig, dass unser Bootsführer der Beste war.

„Ich glaube, ich könnte stundenlang mit dem Drachenboot unterwegs sein“, behauptete eine Auszubildende strahlend.

Mittlerweile waren selbst diejenigen, die vorab an der Stabilität des Bootes zweifelten, Feuer und Flammen, sodass das Ergebnis des 1.  und 2. Rennens gegen unsere Gegner Nur eine Bootslänge kann einen Sieg kosten!

Aber das erste Zeitergebnis war schon gut, und die zweite Zeit war super.

Nun waren wir gespannt, wie das Ergebnis war, ob wir ins Stechen kamen.

Aber unseren Kontrahenten waren stark, und teilweise jedes Jahr mit dem gleichen Team dabei. Doch es sollte noch besser werden. Denn:

Wir waren im Stechen!

 

„Weiss macht Druck!“

Mit Motivationsbekundungen in das Mikrofon der Moderatorin wappneten wir uns für den entscheidenden Wettkampf auf Augenhöhe. Erfreulicherweise stellten wir fest, dass das nächste gegnerische Team bereits am Steg eingeschüchtert wirkte und uns diesmal der erfahrene Steuermann im blauen Kanu zur Verfügung stand, der sofort mit wertvollen Tipps punktete. Dank unserer Überlegenheit und unserem unerschöpflichen Teamgeist setzten wir uns kurz nach dem Start von der Konkurrenz ab und ruderten auf  Trommelkommandos nahezu synchron über den Rursee.

Womit dennoch niemand gerechnet hätte: Wir unterboten unsere vorherige Bestleistung nochmals! Und die Entscheidung war knapp, aber wir waren aus dem Stechen  mit der 5- besten Zeit unterwegs.

So war erst bei der Verkündung der sechs besten Mannschaften, die in einem mitreißenden Finale um den Titel gegeneinander antreten kämpften unser Team als 5. Platz  von 14 gestarteten Teams richtig gut.

Ich war mächtig stolz auf unsere Truppe.

Wieder einmal haben wir gut gekämpft und richtig viel Spaß miteinander gehabt.

Ein schöner Tag am See ging erst sehr spät abends zu Ende, und im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei.

(Bericht von Gabi Köbernik, Vorsitzende GdW)

 

  

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